Für einen gesunden süßen Snack braucht man wirklich kein Ei und kein Milchprodukt!
Die Regale in den Supermärkten sind voll mit ungesunden, stark verarbeiteten Keksen voller zweifelhafter Zutaten. Und in 99 % der Kekse sind Milchderivate und/oder Eier enthalten.
Mit diesen hausgemachten, supergesunden veganen Feigen-Ingwer-Keksen nehmen wir Hühner und Kühe aus der Produktionskette heraus und tun gleichzeitig etwas positives für uns selbst, unsere Gesundheit und unsere Umwelt.
Denn ganz abgesehen von der systematischen Grausamkeit, unter der Nutztiere leiden müssen, haben Lebensmittel tierischen Ursprungs zudem einen ökologischen Fußabdruck, der um ein Vielfaches höher ist als der von pflanzlichen Lebensmitteln.
Die Zutaten für diese Kekse (ca. 15 Stück):
Flüssige Zutaten:
2 Esslöffel Mandelpüree
100 ml Sojamilch
2 Esslöffel Agavensirup oder Ahornsirup oder Reissirup
Trockene Zutaten:
ein großes Stück frischer Ingwer (10 bis 15 g)
70 g getrocknete Feigen
ca. 30 g Mandeln
100 g Haferflocken
50 g Vollkornmehl (Weizen, Roggen oder Dinkel)
1 Teelöffel Backpulver
Die Zubereitung, Schritt für Schritt:
Den Ingwer schälen und fein hacken. Auch die Feigen in Stücke schneiden.
Die Mandeln grob hacken.
Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und das Backpulver hinzufügen.
Die trockenen Zutaten vermischen.
Geben Sie die flüssigen Zutaten in einen verschließbaren Becher und schüttlen oder mixen Sie sie gut durch.
Gießen Sie die flüssigen Zutaten zu den trockenen Zutaten.
Vermischen Sie alles mit einer Gabel zu einem festen Teig.
Formen Sie etwa fünfzehn Plätzchen und legen Sie sie auf ein Blatt Backpapier auf einem Backblech.
Bei 200 °C 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 160 °C senken und weitere 15 bis 20 Minuten backen. Dann kommen sie leicht goldbraun aus dem Ofen.
Guten Appetit!
Diese Kekse sind sehr nahrhaft und gesund, enthalten aber auch einige Kalorien!Also: Genieße sie in Maßen, wenn Sie abnehmen möchten.
Hier ist ein einfaches Rezept für einen gesunden, süßen und zugleich erfrischenden Snack. Mit nur einer Handvoll Zutaten, die einfach roh verwendet werden.
Ein süßer, erfrischender pflanzlicher Snack
Der Zitronensaft und die geriebene Zitronenschale verleihen diesen Leckereien eine herrlich erfrischende Note, wodurch sie sich besonders gut für die warme Jahreszeit eignen. Fertig in etwa einer Stunde, einschließlich der halbstündigen Ruhezeit. Einige Zutaten müssen jedoch vorher etwas einweichen.
Buchweizen
In diesem Rezept wird Buchweizen verwendet. Das ist eine eher seltene Getreideart. Sie kann auf relativ kargen Böden wachsen. Buchweizen ist ein sehr leicht verdauliches Getreide. Er ist nahrhaft und glutenfrei, was für manche Menschen von Vorteil sein kann. Geröstete Buchweizenkörner werden auch „Kasha“ genannt.
Im herkömmlichen Supermarkt dominiert Weizen unter den Getreidesorten. Das wirkt wie eine eintönige Monokultur. Es kann also sein, dass du für Buchweizen im Bioladen oder Bio-Supermarkt vorbeischauen musst.
Zutaten für etwa 16 Kugeln:
125 g Cashewnüsse, eingeweicht und abgespült
60 g Buchweizen (pur oder vorgeröstet), eingeweicht und abgespült.
40 g Haferflocken
7 – 8 Datteln, entsteint
20 g Kokosraspeln und ca. 20 g zusätzlich für die Hülle der Bällchen
Saft und geriebene Schale von 1 Zitrone aus biologischem Anbau
eine Prise jodiertes Meersalz oder Kräutersalz
Einweichen oder nicht?
Von der Buchweizen verwenden wir die ganzen Körner. Man kann sie vor der Zubereitung eine halbe Stunde lang einweichen. Sie quellen schnell auf. Spülen Sie sie nach dem Einweichen gründlich ab, bis das Spülwasser klar ist.
Wie die meisten anderen Nusssorten lassen sich Cashewnüsse besser verdauen, wenn sie vorher eingeweicht werden. Etwa drei Stunden in kaltem Wasser reichen aus. Es geht auch schneller: etwa eine halbe Stunde in warmem Wasser. Die Cashewnüsse nehmen dabei Wasser auf und werden weicher.
Die Haferflocken müssen Sie nicht einweichen.
Süß und ballaststoffreich
Als Süßungsmittel verwenden wir getrocknete Datteln, die wir entkernen. Wenn Sie weiche Medjoul- oder Mazafati-Datteln finden, können Sie diese einfach direkt verwenden. Haben Sie jedoch andere, trockenere und härtere Sorten, wie zum Beispiel Deglet-Nour-Datteln? Dann sollten Sie sie besser eine halbe Stunde lang in kaltem Wasser einweichen, um sie weich zu machen. Schneiden Sie sie vorher in kleine Stücke, das beschleunigt den Einweichvorgang. Datteln sind ein gesundes, relativ günstiges und vollwertiges Süßungsmittel. Wenn Sie sie im Ganzen essen, nehmen Sie außerdem noch zusätzliche Ballaststoffe zu Ihnen.
So gehen Sie vor:
Weichen Sie den Buchweizen, die Cashewnüsse und die Datteln wie oben beschrieben ein.
Reiben Sie die Zitronenschale ab und pressen Sie die Zitrone aus.
Geben Sie die Haferflocken, den Buchweizen und die Cashewnüsse zusammen in die Schüssel einer Küchenmaschine mit S-förmigem Messer und zerkleinern Sie sie grob.
Fügen Sie anschließend die anderen Zutaten hinzu: die Datteln, 20 g der geraspelten Kokosnuss, die Zitronenschale und den Zitronensaft. Vermische alles weiter.
Stellen Sie die Mischung dann für 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank, damit sie etwas abkühlt und fest wird.
Nach der Ruhezeit die Masse löffelweise entnehmen und mit sauberen, eventuell feuchten Händen kleine Kugeln aus dem Teig formen.
Diese anschließend in den übrig gebliebenen Kokosraspeln wälzen, damit sie ihre weiße, flockige Hülle erhalten.
Wenn Sie die Getreide-Nuss-Mischung zu lange fein mahlen, ähnelt die Konsistenz der eines Teigs. Mahlen Sie daher weniger intensiv, damit die Konsistenz etwas grober und leicht knuspriger bleibt.
Diese Zitronen-Kokos-Kugeln bleiben in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank eine ganze Woche lang frisch.
Warum keine tierischen Milchprodukte?
Süße Leckereien sollte man am besten selbst zubereiten. Was in den Regalen der Lebensmittelindustrie an Süßigkeiten und Gebäck angeboten wird, ist größtenteils Ramsch, der den Namen „Lebensmittel“ eigentlich nicht verdient. Die Back- und Süßwarenindustrie ist ein dankbarer Absatzmarkt für tierische Zutaten. Man denke dabei an Milch(pulver), Ei(pulver), Butter, Gelatine und dergleichen. Darüber hinaus wird noch mehr als reichlich Zucker hinzugefügt. Mit Hilfe der richtigen Menge Salz und allerlei synthetischer Aromen wird der Geschmack in Laboren so lange fein abgestimmt, bis das Produkt maximal süchtig macht.