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Proteinreicher Tofu-Salat

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Dieser Salat ist eine tolle und viel gesundere Alternative zum traditionellen Eiersalat. Und warum das so ist, können Sie lesen unter dem Rezept.

Schmeckt lecker auf Vollkornbrot, Vollkorntoast oder Mehrkorncrackern.

Zutaten:

  • 200 bis 250 g fester Tofu
  • 250 bis 350 g Seidentofu
  • ein Bund Frühlingszwiebeln oder eine kleine gelbe oder rote Zwiebel
  • 5 bis 6 eingelegte Gewürzgurken aus dem Glas
  • Zwei oder drei Stangen grüner oder weißer Sellerie
  • ein Kaffeelöffel Kurkuma
  • ein Teelöffel Zwiebelpulver oder Zwiebelgranulat
  • Knoblauchpulver oder Knoblauchgranulat, auch ein Teelöffel
  • ein halber bis ein voller Teelöffel Kala-Namak-Salz oder Kräutersalz
  • schwarzen Pfeffer, eine großzügige Menge nach Geschmack
  • ein Teelöffel Senf
  • etwas Apfelessig, ein bis zwei Teelöffel
  • eventuell frische grüne Kräuter wie Dill oder Petersilie

So bereiten Sie das zu:

Dieser Salat ist wirklich im Handumdrehen fertig.

  1. Schneiden Sie die Frühlingszwiebel, den Sellerie, die Gewürzgurken und die frischen Kräuter fein.
  2. Den festen Tofu mit einer Gabel zerkleinern oder zerdrücken und mit dem Seidentofu vermengen.
  3. Alle Gewürze, das Salz und den Pfeffer zum Tofu geben und gut vermischen.
  4. Die gehackten Gemüse und die frischen Kräuter hinzufügen und gut vermischen.
  5. In einen oder mehrere verschließbare Glasbehälter umfüllen.

Fertig!

Tipp: Anstelle von Kala Namak können Sie auch einfach jodiertes Meersalz, Kräutersalz oder Himalaya-Salz verwenden. Kala Namak ist ein Mineralsalz aus Asien, das ein schwefelartiges Aroma hat, das stark an den Geschmack von gekochten Eiern erinnert. Dieser leichte, proteinreiche und gesunde Salat hält sich in einem verschlossenen Behälter bis zu einer Woche im Kühlschrank. In der warmen Jahreszeit schmeckt er besonders lecker und erfrischend.

Brötchen am Arbeitsplatz

In Belgien essen viele Menschen, die tagsüber an ihrem Arbeitsplatz sind, ein Mittagessen aus belegten Brötchen.

Auch wenn Unternehmen Mittagstreffen planen, werden oft Brötchen serviert. Diese Brötchen werden traditionell mit einer der folgenden Zutaten belegt:

  • Schinken
  • Käse
  • Schinken und Käse
  • Américain (stark gewürztes rohes Rindfleisch)
  • Mayonnaise-Salate wie: Fischsalat, Thunfischsalat, Eiersalat, Fleischsalat, Hühnersalat und so weiter.

Was genau ist an diesen Salaten auszusetzen?

Die im Handel und in der Gastronomie erhältlichen Mayonnaise-Salate lassen in puncto Qualität und Gesundheit viel zu wünschen übrig. Um Kosten zu sparen, wird hauptsächlich gesalzene und gewürzte Mayonnaise serviert, und die anderen Zutaten tierischen Ursprungs werden möglichst gering gehalten. Man sieht sich also oft mit einem Meer aus Mayonnaise konfrontiert, in dem hier und da ein Stückchen Fleisch, Fisch oder Ei schwimmt. Mayonnaise wird aus Eiern und Pflanzenöl hergestellt. Dadurch ist Mayonnaise einerseits sehr kalorien- und cholesterinreich und arm an Inhaltsstoffen mit echtem Nährwert.

Warum weniger Eier essen?

Als ich selbst den Wandel vom Allesesser (oder Mischköstler) zur vollwertigen pflanzlichen Ernährung durchlief, waren Eier so ziemlich das letzte Produkt, das ich aus meiner Ernährung gestrichen habe. Ich mochte zwar Omelette und Spiegeleier, aber (hart) gekochte Eier deutlich weniger. Eier schienen mir völlig harmlos, da man dafür kein Tier töten muss. Bis ich mich etwas eingehender mit der Sache befasste, einschließlich eines Blicks hinter die Kulissen der Eierindustrie.

Dass eine Henne im Jahr 2026 etwa ein Ei pro Tag legt, halten wir für die selbstverständlichste Sache der Welt. Doch dafür wurden Hühner ein Jahrhundert lang selektiv gezüchtet. Denn um 1915 legte eine Henne im Durchschnitt nur etwa 25 Eier … pro Jahr! Und das ist auch verständlich. Kein einziges weibliches Tier pflanzt sich sein ganzes Leben lang ununterbrochen fort. Das folgt einfach den Jahreszeiten, mit langen Phasen, in denen sich der Organismus erholt.

Eine kräftezehrende Meisterleistung

Nur haben wir Menschen die Legehenne sozusagen „umgebaut“ und zu einer Legemaschine gezüchtet. Wenn man den Nährwert und die Inhaltsstoffe betrachtet, aus denen ein solches Hühnerei besteht, dann ist es für einen so zierlichen Vogel jeden Tag eine enorme, kräftezehrende Anstrengung, ein solches Ei aus ihrem Körper hervorzubringen. Man denke nur an die große Menge an Proteinen, Fetten und Mineralstoffen (wie das Kalzium in der Eierschale), aus denen ein solches Ei besteht.

Wenn wir Menschen denn wenigstens ein Minimum an Dankbarkeit für das Geschenk eines solchen Eies zeigen würden, geschweige denn empfinden … Aber nein. Die durchschnittliche Legehenne – sagen wir mal: Lege-Maschine – fristet ihr elendes Dasein in der Hölle einer intensiven Hühnerhaltung (einer Legebatterie).

Ethisch und ökologisch unverantwortlich

Da sitzt sie nun, zusammengepfercht zwischen Artgenossinnen auf winziger Fläche, im Gestank von Exkrementen und im Lärm, während das Kunstlicht niemals ausgeht. Sie hat keinerlei Freiheit oder Platz, um normales Hühnerverhalten zu zeigen, wie das Ausbreiten ihrer Flügel oder das Nehmen von Staubbädern im Sand. Nach etwa anderthalb Jahren wird sie unerbittlich zum Schlachthof geschickt, wo ihrem Leben ein brutales Ende bereitet wird. Und das, obwohl ein Huhn normalerweise bis zu 18 Jahre alt werden kann. Das ist ethisch völlig inakzeptabel. Ein Lebewesen, das zu weniger als einer Produktionsmaschine degradiert wird.

Wer hat da noch Lust auf ein Ei? Ich jedenfalls nicht mehr.

Wer nur auf Zahlen achtet, muss dennoch zugeben, dass die Umweltauswirkungen der Hühnerhaltung immer noch um ein Vielfaches schwerwiegender sind als die Produktion pflanzlicher Eiweißquellen. Man denke zum Beispiel an Bohnen.

Fork Ranger und die nüchternen Zahlen

Was allerdings stimmt, ist, dass der ökologische Fußabdruck (Wasserverbrauch, Energieverbrauch, CO₂-Ausstoß) der Hühnerzucht deutlich geringer ausfällt als der der Rinderzucht. Also, für alle, die nicht ganz auf Fleisch verzichten möchten, aber darüber nachdenken, ihren Fleischkonsum zu reduzieren: Lasst das Rindfleisch links liegen und esst lieber Hähnchen statt Rind oder andere Wiederkäuer wie Schaf, Büffel oder Ziege.

Eine interessante Informationsquelle über die Umweltauswirkungen von Fleisch und die Reduzierung des Konsums anderer tierischer Produkte findest du bei Fork Ranger. Die haben eine Website, eine App und eine Reihe mehrsprachiger Publikationen wie ein Kochbuch und einen Saisonkalender. Diese Jungs und Mädels scheren sich allerdings keinen Deut um Tierschutz. Sie sind einfach nur kühle Zahlenjongleure. Dennoch tragen sie dazu bei, bestimmte Dinge in die richtige Perspektive zu rücken und falsche Mythen zu entkräften. Dadurch hilft ihre Sichtweise auch dabei, Menschen zu überzeugen und so den Fleischkonsum zu senken. Jeder Schritt zählt.

Der Artikel ist auch in English, Français und Nederlands verfügbar.